Kathrin Fischer untersucht in ihrem auf einer Dissertationsschrift beruhenden Buch die Entstehung, Differenzierung und Adaption differenter Symbol- und Glaubenswelten innerhalb der Wicca-Bewegung im deutschsprachigen Raum. Dabei führt die Volkskundlerin in ihr Thema mit der Frage nach der Korrespondenz von individuellen Selbstentwürfen heutiger WiccanerInnen und gruppenspezifischen Weltbildern aus den esoterisch–okkultistischen Strömungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ein. Die Rekonstruktion typischer Muster im Selbstverständnis neopaganer Hexen und deren Bezug auf jeweils spezifische Deutung von Geschichte ist das Ziel der Studie. Neben der Studie Fischers existieren im deutschsprachigen Raum bislang nur wenige Untersuchungen zum Thema
Kathrin Fischer (2007) Das Wiccatum
Volkskundliche Nachforschungen zu heidnischen Hexen im deutschsprachigen Raum. (Grenzüberschreitungen, Band 5) Petersberg: Imhof Verlag
