Zusammenfassung
Das Buch „Eine Gruppe erzeugt Philip“ berichtet von einem in der Parapsychologie vielbeachteten Psychokinese-Experiment: Einer Gruppe von interessierten Laien gelang es, in regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen mit einem fiktiven Geistwesen in Kontakt zu treten. Dieses „Geistwesen“ wurde Philip genannt, und es machte sich durch diverse psychokinetische Phänomene verständlich. Der Vortrag versucht, mit psychoanalytischem Reflexionsinstrumentarium dem Gruppengeschehen auf die Spur zu kommen und die Frage zu klären, warum das Experiment trotz seines zunächst spektakulären Erfolgs letztlich sang- und klanglos aus dem öffentlichen Diskurs verschwand.
