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Zusammenfassung

Die Aufstellungsarbeit ist ein Sammelbegriff für Methoden, mit denen Teile eines „Systems“ (innerpsychische Anteile von Individuen/Klienten, Familien, Organisationen,…) durch Stellvertreter positioniert und miteinander in Bezug gesetzt werden. Damit lassen sich Dynamiken sichtbar machen, welche sich herkömmlichen Methoden oft entziehen.

Eine prägnante Eigenschaft von Aufstellungen zeigt sich in der Fähigkeit der Stellvertreter, in ihren Rollen unmittelbaren Zugang zu Informationen zu bekommen. Sie können Emotionen, innere Bilder und Körperempfindungen wahrnehmen, Gesten ausdrücken oder Sätze formulieren, die verblüffend präzise Personen und charakteristische Eigenschaften des aufgestellten Systems beschreiben.

Darüber hinaus kommt es zu Synchronizitätsphänomenen. Stellvertreter werden in Rollen gewählt, die Personen oder Situationen ihrer eigenen Herkunftsfamilie gleichen, oder es treten während der Aufstellung „zufällige“ Ereignisse auf, die in einem sinngemäßen Zusammenhang mit ihr stehen.

Mein Vortrag will einen Überblick über Methoden, Anwendungsmöglichkeiten, Potentiale und Grenzen der Aufstellungsarbeit geben. Er schildert Beispiele von ungewöhnlichen Erfahrungen und geht auf die Eigentümlichkeiten der Wahrnehmungen ein. Da ich Aufstellungen durchaus in die Kategorie „außergewöhnliche Erfahrungen“ einordne, stelle ich die Frage, ob sie auch im Kontext von Modellen der Parapsychologie beschrieben werden können.