Zusammenfassung
Immer wieder berichten Pflegefachpersonen im Bereich Palliative Care von Außergewöhnlichen Erfahrungen (AgE) in ihrer Arbeit mit Sterbenden, wie zum Beispiel von Visionen oder vom Gefühl einer Präsenz verstorbener Patient:innen. Diese Erlebnisse beeinflussen die Arbeit und auch das Privatleben der erlebenden Personen. In der hier präsentierten Studie wird mit qualitativen Interviews gearbeitet, die gegenwärtig entlang der Grounded Theory Methodologie erhoben und ausgewertet werden. Auf theoretischer Ebene wird mit dem Begriff der Nonordinary Experiences von Anne Taves gearbeitet und anerkennungsethische Aspekte miteinbezogen. Erste Ergebnisse zeigen die Komplexität und Breite der erzählten Erlebnisse. Ebenso werden Verknüpfung von biografischen Hintergründen mit den Folgen der Erlebnisse sichtbar.
